Beschreibstoff

Beschreibstoff (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular Plural
Nominativ der Beschreibstoff die Beschreibstoffe
Genitiv des Beschreibstoffs
des Beschreibstoffes
der Beschreibstoffe
Dativ dem Beschreibstoff
dem Beschreibstoffe
den Beschreibstoffen
Akkusativ den Beschreibstoff die Beschreibstoffe

Worttrennung:

Be·schreib·stoff, Plural: Be·schreib·stof·fe

Aussprache:

IPA: [bəˈʃʁaɪ̯pˌʃtɔf]
Hörbeispiele:   Beschreibstoff (Info)
Reime: -aɪ̯pʃtɔf

Bedeutungen:

[1] Material, auf dem geschrieben wird/wurde

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem Stamm des Verbs beschreiben und Stoff

Synonyme:

[1] Schriftmedium, Schriftträger

Oberbegriffe:

[1] Stoff

Beispiele:

[1] „In einer Gesamtschau der Schrifttradition in den alten Zivilisationen wird deutlich, wie facettenreich die Anwendungsbereiche von Schrifttechnologie waren und wie variantenreich sich das Spektrum der Beschreibstoffe ausfächert:…“[1]
[1] „Als Beschreibstoff werden verschiedene Materialien bezeichnet, auf denen man mit Hilfe eines Schreibgeräts und Tinte und Farbe das Geschriebene sichtbar gemacht werden kann. Beschreibstoffe werden daher auch als Schriftträger bezeichnet.“[2]
[1] „Mit der für die Menschheit entscheidenden Entwicklung der Schrift entstand der Bedarf nach Beschreibstoffen.“[3]
[1] „Beschreibstoff war Seide, weniger als Gewebe denn als Fasergemenge mit Abfallteilchen und Kokons in wässriger Suspension.“[4]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Kategorie:Beschreibstoff
[1] http://www.hist-hh.uni-bamberg.de/hilfswiss/beschreibstoff.html: Beschreibstoffe

Quellen:

  1. Harald Haarmann: Einführung in die Donauschrift. Buske, Hamburg 2010, Seite 76. ISBN 978-3-87548-555-4.
  2. Beschreibstoffe Zugriff 1.10.11.
  3. Akademischer Papieringenieurverein an der TU Dresden e.V.: Überblick zur Geschichte des Papieres in ausgewählten Zahlen. Älteste Beschreibstoffe. Zugriff: 1.10.11.
  4. Wolfgang Maassen, Klaus B. Bartels: „Nur Papier ist die beste Umgebung, die man unseren Schätzen zumuten kann!“ (1). In: philatelie. Nummer 470, August 2016, Seite 23-25, Zitat Seite 23.