vara stadd vid kassa

vara stadd vid kassa (Schwedisch)Bearbeiten

RedewendungBearbeiten

Nebenformen:

vara stadd vid god kassa, vara stadd vid dålig kassa[1]

Worttrennung:

va·ra stadd vid kas·sa

Aussprache:

IPA: [`vɑːra `stadː ˈviːd `kasːa]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] genügend Geld haben[2][3]; gut bei Kasse sein[4][1]; mit Geld ausgestattet sein, versehen mit den ökonomischen Mitteln[5]; wörtlich: „mit Kasse gestellt sein“

Herkunft:

Das Adjektiv „stadd → sv“ wird nur prädikativ verwendet. Es beschreibt, dass sich etwas in einem bestimmten „Zustand“ befindet.[6] Das Wort geht auf die Substantive „stad → sv“ und „ställe → sv“- „Ort“ zurück und bedeutet eigentlich „ställd“ - „gestellt“.[7] Auch im Deutschen kennt man für jemanden der gut situiert ist, den Ausdruck „er ist gut gestellt“.

Beispiele:

[1] Om man är stadd vid kassa köper man en sommarstuga vid kusten.
Wenn man gut bei Kasse ist, kauft man ein Ferienhaus an der Küste.
[1] Huvudstaden är inte stadd vid kassa.
Die Hauptstadt ist nicht gut bei Kasse.

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Schwedischer Wikipedia-Artikel „Lista över svenska idiomatiska uttryck

Quellen:

  1. 1,0 1,1 Hans Schottmann, Rikke Petersson: Wörterbuch der schwedischen Phraseologie in Sachgruppen. LIT Verlag, Münster 2004, ISBN 3-8258-7957-7, Seite 278
  2. Übersetzung aus Anna Hallström, Urban Östberg: Svår svenska, Idiom och slang i urval. Stockholm, 1998, Seite 42
  3. Übersetzung aus Norstedt (Herausgeber): Norstedts svenska ordbok. 1. Auflage. Språkdata och Norstedts Akademiska Förlag, 2003, ISBN 91-7227-407-7 "kassa", Seite 532
  4. Norstedt (Herausgeber): Norstedts stora tyska ordbok. 1. Auflage. Norstedts Akademiska Förlag, 2008, ISBN 978-91-7227-486-0 "kassa", Seite 263
  5. Übersetzung aus Svenska Akademiens Ordbok „stadd
  6. Norstedt (Herausgeber): Norstedts svenska ordbok. 1. Auflage. Språkdata och Norstedts Akademiska Förlag, 2003, ISBN 91-7227-407-7 „stadd“, Seite 1070
  7. Übersetzung aus Anders Fredrik Dalin: Ordbok öfver svenska språket. A.F. Dalin, Stockholm 1850–1853 (digitalisiert), „stadd“.