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ta sig en geting (Schwedisch)Bearbeiten

RedewendungBearbeiten

 
en geting - eine Wespe

Worttrennung:

ta sig en ge·ting

Aussprache:

IPA: [ˈtɑː ˈsɛ̝jː ˈɛ̝nː `jeːtɪŋ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] sich einen Schluck genehmigen[1][2]; einen Kurzen kippen; wörtlich: „sich eine Wespe nehmen“

Herkunft:

In dem Ausdruck ta sig en geting ist mit „geting → sv“ natürlich nicht die wirkliche Wespe gemeint. Im Svenska Akademiens Ordbok wird auf den Zusammenhang mit dem Wort „risp → sv“ verwiesen, das ein Synonym zu „geting“ ist. Dieses „risp“, ein Kurzer oder eine kleine Zwischenmahlzeit mit einem Kurzen (das heißt, mit einem alkoholischen Getränk), ist wiederum ein Substantiv nach dem Verb „rispa → sv“, welches „reißen, schrammen, kratzen“ bedeutet. Hinzu kommt der deutsche Ursprung „kradser“ und man erkennt den Zusammenhang mit dem Verzehr von Alkohol.[3][4][5] Es kratzt im Hals.

Sinnverwandte Wörter:

[1] ta sig en bläcka, inte spotta i glaset, ta sig ett glas, ta sig ett rus, ta sig en fylla, ta sig en sup, ta sig en magborstare, ta sig en jamare, ta sig en hutt, ta sig en dragnagel, ta sig ett järn, ta sig en nubbe, ta sig en tröstare, titta för djupt i glaset, supa som en borstbindare

Beispiele:

[1] Så snart tillfället tillåter det tar han sig en geting.
Sobald die Gelegenheit es zulässt, kippt er einen.
[1] Göm inte flaskan, Lotta – ja kan behöva mej en geting mä.[6]
Vergiss die Flasche nicht, Lotta - kann sein, ich brauch noch einen Kurzen.

ÜbersetzungenBearbeiten

Quellen:

  1. Übersetzung aus Svenska Akademiens Ordbok „geting
  2. ordbruket, gelesen 05/2012
  3. Svenska Akademiens Ordbok „geting
  4. Svenska Akademiens Ordbok „risp
  5. Svenska Akademiens Ordbok „rispa
  6. Zitat in Svenska Akademiens Ordbok „geting“ von Svenska turistföreningens årsskrift . Upsala & Stockholm 1886