monochrom (Deutsch)Bearbeiten

AdjektivBearbeiten

Positiv Komparativ Superlativ
monochrom
Alle weiteren Formen: Flexion:monochrom

Worttrennung:

mo·no·chrom, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [monoˈkʁoːm]
Hörbeispiele:   monochrom (Info)
Reime: -oːm

Bedeutungen:

[1] nur eine Farbe habend; von nur einer Wellenlänge

Herkunft:

von griechisch μόνος (monos→ grcallein“ und χρώμα (chrōma→ grcFarbe[1]

Synonyme:

[1] einfarbig, uni

Gegenwörter:

[1] polychrom

Unterbegriffe:

[1] monochromatisch

Beispiele:

[1] Die Menschen in dieser Stadt sind so monochrom gekleidet.
[1] „Der Film, spröde, langsam und leise, mal monochrom, mal dunkel beleuchtet, nach außen so aufgeräumt und kühl wie die Wohnung der Hauptfigur zum Schluss, nach innen immer mehr Druck erzeugend, ist kein Thriller, hat von Krimi nichts, es tauchen keine Polizisten auf, Straftaten werden nicht gezeigt.“[2]
[1] „Sie zückt ihr Handy, zeigt ein halbes Dutzend Acryl-Bilder, sie sind abstrakt, manchmal bunt, manchmal eher monochrom, und sehr schön.“[3]
[1] „Da hilft es auch nichts, daß der Regisseur die Bilder nahezu monochrom sepiagrau der Düsternis anheimgibt.“[4]
[1] „Durchdacht und komplex, dabei architektonisch stimmig durchdekliniert, so zeigen sich auch die kompakten Zimmer in ihren erdigen, monochrom gehaltenen Tönen.“[5]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Monochrom“ (dort auch „monochrom“)
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „monochrom
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „monochrom
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „monochrom
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalmonochrom
[1] The Free Dictionary „monochrom
[1] Duden online „monochrom
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „monochrom

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 897.
  2. Heike Hupertz: Das Unheil nimmt seinen Lauf. In: FAZ.NET. 15. Juni 2021, ISSN 0174-4909 (URL, abgerufen am 10. Oktober 2021).
  3. Katrin Hummel: „Du musst dich selbst an die Hand nehmen“. In: FAZ.NET. 12. Januar 2019, ISSN 0174-4909 (URL, abgerufen am 10. Oktober 2021).
  4. Verena Lueken: Mit Make-up und Musik im Lager. In: FAZ.NET. 16. Februar 2005, ISSN 0174-4909 (URL, abgerufen am 10. Oktober 2021).
  5. Franziska Horn: Stadt, Land, Fluss, Hotel. In: FAZ.NET. 7. November 2017, ISSN 0174-4909 (URL, abgerufen am 10. Oktober 2021).