Zungenbrecher

Nuvola apps korganizer.svg Dieser Eintrag war in der 34. Woche
des Jahres 2022 das Wort der Woche.

Zungenbrecher (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular Plural
Nominativ der Zungenbrecher die Zungenbrecher
Genitiv des Zungenbrechers der Zungenbrecher
Dativ dem Zungenbrecher den Zungenbrechern
Akkusativ den Zungenbrecher die Zungenbrecher
[1] Zungenbrecher auf Deutsch
[1] Zungenbrecher auf Polnisch
[1] Zungenbrecher auf Griechisch

Worttrennung:

Zun·gen·bre·cher, Plural: Zun·gen·bre·cher

Aussprache:

IPA: [ˈt͡sʊŋənˌbʁɛçɐ]
Hörbeispiele:   Zungenbrecher (Info),   Zungenbrecher (Info)

Bedeutungen:

[1] Wort oder Wortverbindung, welche beim Aussprechen Probleme bereitet

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Zunge und Brecher mit dem Fugenelement -n

Beispiele:

[1] Schaffst du es, diesen Zungenbrecher fehlerfrei auszusprechen?
[1] „Im dichten Fichtendickicht sind dicke Fichten wichtig.“ ist ein Zungenbrecher.
[1] „Wir übten mit viel Vergnügen sogenannte Zungenbrecher im Hochdeutschen und im Regionalsprachlichen.“[1]
[1] Manche Nachnamen sind für viele Leute richtige Zungenbrecher.
[1] „Mount Kośćiuszko nennen heute die Australier ihren höchsten Gipfel - und glauben sicher bis heute, daß dieser Zungenbrecher von den Aborigines stammt.“[2]
[1] „Als Dreijährige wiederholte sie oft Zungenbrecher, die sie faszinierten, wie »Partikulier« und »Binnenschifferseelsorge.«.“[3]
[1] „In Paris machte der Zungenbrecher Furore.“[4]
[1] „Beim Zungenbrecher lacht man über den, der zuerst einen Fehler macht.“[5]

Wortbildungen:

zungenbrecherisch

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Zungenbrecher
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zungenbrecher
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalZungenbrecher
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Zungenbrecher
[1] The Free Dictionary „Zungenbrecher
[1] Duden online „Zungenbrecher
[1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Zungenbrecher“. ISBN 3-520-45203-0.
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Zungenbrecher“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
[1] Deutsche Welle, Deutsch lernen - Wort der Woche: Katharina Boßerhoff: Der Zungenbrecher. In: Deutsche Welle. 26. Januar 2015 (Text und Audio zum Download, Dauer: 01:37 mm:ss, URL, abgerufen am 2. Januar 2022).

Quellen:

  1. Dagmar Blei: Korrigieren oder amüsieren?. In: Sprachdienst. Nummer Heft 5, 2011, Seite 153-154, Zitat Seite 154.
  2. Radek Knapp: Gebrauchsanweisung für Polen. 5. Auflage. Piper, München, Zürich 2011, Seite 138. ISBN 978-3-423-492-27536-1.
  3. Harry M. Deutsch: Das Lied der Loreley. Roman über ein 1500jähriges Mysterium bis in die Gegenwart. Eisbär-Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-930057-47-6, Seite 130.
  4. Pascale Hugues: Deutschland à la française. Rowohlt, Reinbek 2017, ISBN 978-3-498-03032-2, Seite 31 f. Französisches Original 2017.
  5. Lutz Röhrich: Der Witz. Seine Formen und Funktionen. Mit tausend Beispielen in Wort und Bild. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1980, ISBN 3-423-01564-0, Seite 59. Abkürzung aufgelöst.