Wiktionary:Auskunft/Archiv/2016

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Sonn- und sonn-

Brauchen wir eigentlich Einträge zu den Kürzungen Sonn- und sonn-? --84.61.149.146 11:01, 3. Jan. 2016 (MEZ)

Brauchen wir Einträge zu Geburts- und Todestag? Oder zu Schweine- und Rindfleisch? -- Formatierer (Diskussion) 11:03, 3. Jan. 2016 (MEZ)
Brauchen wie einen Eintrag für Wikipedia und -tionary? --Peter Gröbner (Diskussion) 11:09, 3. Jan. 2016 (MEZ)
Kann bitte ein Admin das Lemma sonn- für nicht angemeldete Benutzer sperren? Das Lemma Sonn- ist schon bereits für nicht angemeldete Benutzer gesperrt. --84.61.149.146 11:06, 3. Jan. 2016 (MEZ)
+ 1 --Peter Gröbner (Diskussion) 11:09, 3. Jan. 2016 (MEZ)
Eine Sperrung sollte erst sinnvoll sein, sofern der Eintrag (mehrfach) fälschlich angelegt wurde. In anderen Sprachen könnte sonn- ein normales Präfix sein....

Reim:Deutsch:-oːnsʔaːɐ̯t

Obwohl es mehrere Wörter auf -onsart [-oːnsʔaːɐ̯t] gibt, enden alle mir bekannten solchen Wörter auf -tionsart [-ʦi̯oːnsʔaːɐ̯t]. Von daher frage ich mich, ob es Wörter auf -s(s)ionsart [-zi̯oːnsʔaːɐ̯t, -si̯oːnsʔaːɐ̯t] gibt. --84.61.149.146 11:03, 6. Feb. 2016 (MEZ)

tja, frag dich weiter :) Susann Schweden (Diskussion) 22:14, 17. Feb. 2016 (MEZ)
demnächst archivieren ist wohl die rechte Maßnahme :)
@IP Mit Zitaten sollten sich Flexionsart, Läsionsart, Missionsart, Pensionsart, Skorpionsart, Versionsart und Visionsart belegen lassen. - MoC ~meine Nachrichtenseite~ 22:30, 17. Feb. 2016 (MEZ)
wow --> tack Susann Schweden (Diskussion) 22:38, 17. Feb. 2016 (MEZ)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Yoursmile (Diskussion) 13:42, 31. Mär. 2016 (MESZ)

Mitsubishi

Morgen jährt sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima zum fünften Mal. Ich frage mich, ob wir einen Eintrag zum japanischen Mischkonzern Mitsubishi brauchen. --84.61.128.254 20:55, 10. Mär. 2016 (MEZ)

Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Yoursmile (Diskussion) 13:42, 31. Mär. 2016 (MESZ)

Erdowie und Erdowo

Brauchen wir eigentlich Einträge zu den Wörtern Erdowie und Erdowo? --84.61.128.254 22:12, 30. Mär. 2016 (MESZ)

Wenn die beiden Wörter (auch) eine sinnvolle Bedeutung außerhalb des Satirevideos vom NDR haben, dann schon. Ansonsten würde ich persönlich eher zu einem Nein tendieren. Gruß --Udo T. (Diskussion) 22:20, 30. Mär. 2016 (MESZ)

Brauchen wir eigentlich einen Eintrag zum Wort Satirevideo? --84.61.128.254 13:07, 31. Mär. 2016 (MESZ)

Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Yoursmile (Diskussion) 13:41, 31. Mär. 2016 (MESZ): Unsinn

Arm und Reich

Man liest öfter mal von "Arm und Reich", was für Wortarten sind "Arm" und "Reich" in dieser Wortkombination? Wortart: Substantiv? Genus: das Arm/das Reich? Bedeutung: alle armen/reichen Leute? Herkunft: Substantivierung von arm/reich? - MoC ~meine Nachrichtenseite~ 23:35, 20. Jan. 2016 (MEZ)

Ich werde diese Diskussion durch Dick und Dünn aufmerksam verfolgen. --Peter Gröbner (Diskussion) 06:15, 21. Jan. 2016 (MEZ)
Beispiel: "Die Kluft zwischen Arm und Reich nimmt rapide zu." Duden führt ein ähnliches Beispiel bei "arm": www.duden.de/rechtschreibung/arm . MoCs Ausführungen sollten da passen. ‎84.161.24.246
ich könnte mir vorstellen, dass es Substantivierungen der Adjektive sind (, die man heute so nicht mehr verwendet. Sie sind halt in festen Wendungen übriggeblieben.) Ich würde soetwas nicht bei arm oder Arm aufnehmen, sondern Arm und Reich und andere konkrete Fälle als Redewendungen. Das von Peter erwähnte durch Dick und Dünn wird übrigens häufig klein geschrieben. Bei Pons als durch dick und dünn gehen. Da lassen sich aber vielleicht auch andere Beispiele finden. In jedem Fall wäre auch dies für mich Redewendung. mlg --Susann Schweden (Diskussion) 10:48, 21. Jan. 2016 (MEZ)
Die Groß- und Kleinschreibung dieser Paarbildungen von Adjektiven bzw. substantivierten Adjektiven wird in Paragraph 58 der Rechtschreibregeln erklärt. Danach heißt es nun: durch dick und dünn; über kurz oder lang. Aber bei Substantivierungen, die ohne Präposition üblich sind: Jung und Alt, Gut und Böse, Arm und Reich. -- Formatierer (Diskussion) 11:11, 21. Jan. 2016 (MEZ)
Das Wiktionary ist wirklich anderer Meinung. --Peter Gröbner (Diskussion) 11:14, 21. Jan. 2016 (MEZ)
Es kommt leider immer wieder vor, dass Benutzer Beispielsätze mit Rechtschreibfehlern - wie beim ersten Beispiel in Blutmenge - einfügen. -- Formatierer (Diskussion) 11:27, 21. Jan. 2016 (MEZ)
Danke für den Hinweis! Ich habe es ge„sic“t. Und Susann hat das Dicke und das Dünne klein gemacht. Leider war es der erste Treffer in der Suche nach dieser Redewendung ohne eigenes Lemma. --Peter Gröbner (Diskussion) 18:21, 21. Jan. 2016 (MEZ)
Klein und Groß und Dick und Dünn freuen sich über die Bearbeitungen -- Formatierer (Diskussion) 19:08, 21. Jan. 2016 (MEZ).

Chlorion und Chloridion

Ich bin mir nicht sicher, ob nun Chlorion oder aber Chloridion die richtige Form für das negativ geladene Ion im Kochsalz ist. Ich bin mir auch nicht sicher, ob vor dem unsilbischen i ein Knacklaut stehen muss. --84.61.149.146 18:10, 1. Feb. 2016 (MEZ)

adjektivische Deklination

Immer wieder (aktuell Menschenmögliche) stoße ich auf selbige und habe so meine Probleme damit, zu akzeptieren, was da am Ende bei herauskommt. Vielleicht kennt sich jemand gut damit aus und kann einmal ein Lemma korrekt anlegen oder eben auch eines so bearbeiten, daß es als Vorlage dienen kann. --Sally Meyer (Diskussion) 21:14, 5. Feb. 2016 (MEZ)

Falls das Problem die Wahl des Lemmas ist, so habe ich die Hilfeseiten diesbezüglich etwas ergänzt: Wortart und Lemmawahl. Dein Eintrag gehört also nach Menschenmögliches, auch wenn andere Wörterbücher die Lemmatisierung anders regeln. Dies ist bei den Verlinkungen der Referenzen zu berücksichtigen. -- Formatierer (Diskussion) 08:06, 6. Feb. 2016 (MEZ)
Sehr gut. Vielen Dank. --Sally Meyer (Diskussion) 10:46, 6. Feb. 2016 (MEZ)

Austragen

An meinem Arbeitsplatz wird das Eingeben von Anzahl und Einheit einer Position in ein Warenwirtschaftssystem zur Erstellung eines Angebots oder einer Rechnung als "Austragen" bezeichnet. Der Ausdruck soll angeblich aus der Buchhaltung kommen. Google und die mir bekannten Online-Wörterbücher helfen mir bei der Suche aber nicht weiter. Da es mir widerstrebt, Wörter zu verwenden, deren Existenz ich mangels Beweis ihrer Allgemeingültigkeit nicht anerkennen kann, bin ich auf der Suche nach dem Ursprung. Kennt jemand von euch diesen Ausdruck in diesem Zusammenhang? Vielen Dank, Hans Urian (Diskussion) 20:14, 17. Feb. 2016 (MEZ)

hm, ich habe sowohl im Einkauf gearbeitet als auch im Verkauf und war auch ein paar Jahre mit Auftragserfassung beschäftigt, Angebotsannahme, Auftragsabwicklung, das sind alles Begriffe, die ich kenne. Warenwirtschaftssystem natürlich sowieso. Dieses spezielle Verb austragen für eine Buchung oder Aktion habe ich aber noch nicht gehört. Insofern kann ich dir nicht weiterhelfen, oder nur dadurch, dass ich es auch nicht kenne :) Da bist du dann nicht alleine mit deiner Suche nach einer fundierten Erklärung. mlg Susann Schweden (Diskussion) 22:27, 17. Feb. 2016 (MEZ)
Danke, Susann! Hier hatte ein Benutzer eine plausible Erklärung. Hans Urian (Diskussion) 08:50, 18. Feb. 2016 (MEZ)

Diminutive auf -lein mit nicht umgelautetem dunklem Stammvokal

Gibt es außer Gutlein noch weitere Diminutive auf -lein, bei denen der dunkle Stammvokal (d. h. [a(ː)], [ɔ], [oː], [ʊ], [uː], [aʊ̯], jedoch nicht [aɪ̯], [ɔɪ̯]) nicht umgelautet wird? --84.61.128.11 12:55, 21. Feb. 2016 (MEZ)

<offtopic>Es gibt einige Anglizismen auf -line, wie z. B. Hotline, bei denen vor -line eine Silbe mit dunklem Vokal steht.</offtopic> --84.61.128.11 13:11, 22. Feb. 2016 (MEZ)

Aussprache

Liebe Leute,

warum erhält "Buchen" kein unbetontes e, obwohl es "spielen" z.B. erhält, obwohl das unbetonte e bei beiden Wörtern NICHT weggenuschelt werden muss?

Gruß Marcus Reinhold

Steht beides so im Ausspracheduden. Unbetontes -e fällt meistens aus, außer nach Liquiden und Nasalen. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 16:11, 11. Mär. 2016 (MEZ)
Und was ist mit den Bojen? --84.61.128.254 16:16, 11. Mär. 2016 (MEZ)
j wird offenbar analog zu Liquiden und Nasalen als Halbvokal gleich behandelt. Die Aussprachwörterbücher geben leider keinen Plural zu Boje an. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 18:17, 11. Mär. 2016 (MEZ)

Krech/Stock erwähnen Bojen als Beispiel auf Seite 70. Außerdem gibt es ausbojen. -- IvanP (Diskussion) 18:30, 11. Mär. 2016 (MEZ)

Einbindung mehrer Bilder

Wenn ein Eintrag mehrere Bedeutungen erfasst, daher der Bilderwunsch auch mehrfach Bilder erfordert, wie eintragen? In der Standardform wird nur 1 Bild übernommen.--Bussakendle (Diskussion) 11:48, 14. Apr. 2016 (MESZ)

schau mal bei Galerie mlg Susann Schweden (Diskussion) 12:41, 14. Apr. 2016 (MESZ)
Danke, inzwischen gefunden. Trotzdem in der Erklärung erwähnen?--Bussakendle (Diskussion) 12:53, 14. Apr. 2016 (MESZ)
sorry, dass ich so pedantisch bin, aber dies ist eine Frage zum wiktionary, die bei Wiktionary:Fragen_zum_Wiktionary hingehört, da es um Formalia geht und nicht um die deutsche Sprache. Egal :) MoC hat einen neuen Screenshot hochgeladen und ich habe ihn in den Hilfetext eingebunden. Deshalb kannst jetzt du und alle anderen ein gutes Beispiel für nehrere einzubindende Bilder unter Hilfe:Bilder finden. mlg Susann Schweden (Diskussion) 19:12, 15. Apr. 2016 (MESZ)
Sorry, dass ich unpedantisch und pragmatisch bin. Warum leiten/verschieben Sie das dann nicht einfach weiter?--Bussakendle (Diskussion) 08:38, 16. Apr. 2016 (MESZ)

Nulltel

Gibt es ein Wort Nulltel? Falls nein: Warum nicht? --84.61.158.253 11:18, 1. Apr. 2016 (MESZ)

  1. Frage: Heute ja, morgen nein.
  2. Frage: Weil morgen morgen ist.

Peter -- 11:21, 1. Apr. 2016 (MESZ)

Durch 0 kann man nicht teilen, daher ist das Wort Nulltel unsinnig. -Ikiaika (Diskussion) 03:46, 20. Mai 2016 (MESZ)

Amazon

Ich habe starke Zweifel daran, daß ein neutrales Substantiv „das Amazon“ im Deutschen je existiert hat. Mir scheint das ein Falscheintrag zu sein – quasi ein durch Wiktionary versehentlich etabliertes Geisterwort –, das dadurch zustande kam, daß poetisch (oder ggf. als regionale/dialektale Eigenart) apokopiertes „ein’ Amazon’“ fälschlich als „ein Amazon“ gelesen wurde. Die Belege stützen diese meine Interpretation, vor allem der dritte, wo die Apostrophe sogar explizit dastehen. Keine Spur etwa von einer eindeutig nicht-femininen Form wie „des Amazons“. --Florian Blaschke (Diskussion) 00:46, 20. Mai 2016 (MESZ)

  • Einerseits: So wie es das Weib, das Frauenzimmer, das Mensch gibt, könnte es auch das Amazon geben.
  • Andererseits: Das dritte Zitat im Eintrag war kein Beleg. Die anderen beiden Zitate könnten dann auch ein weibliches Wort enthalten, so wie es schlüssig dargelegt wurde. Für "das Amazon" und "eines Amazons" fand ich 0 Belege, für "des Amazons" finden sich Beispiele, aber die beziehen sich auf ein Gebiet oder einen Fluß, wohl auf den Amazonas in Südamerika. Für "ein Amazon" fanden sich sechs vermeintliche Beispiele bei books.google (eingeschränkt bis 1900). Darunter war "ein Amazon" (in einem Gedicht), "ein Amazon", "ein' Amazonin" und "ein Franzose". Selbst wenn man "ein Amazon" belegen könnte, so wäre es wohl entweder ein Gebiet oder ein Fluß in Südamerika, oder eben eine Verkürzung von "eine Amazone".
-Ikiaika (Diskussion) 03:43, 20. Mai 2016 (MESZ)

Dingelchen

Mir ist nicht so recht klar, wie sich die Herkunft in obigem Fall zusammensetzt. Ding + el + chen - was ist dabei el? --Acf Diskussion Acf :-) Ж # Ruhe, Abstand, Stressfreiheit? 21:06, 26. Jul. 2016 (MESZ)

Es gibt auch Strichelchen, Stich-el-chen. "el" ist da wohl soetwas wie ein Fugenelement wie n bei Sonne-n-schein. Vielleicht könnte man einfach auf Epenthese verweisen?
(Vielleicht könnte -el auch ein regionales Diminutivsuffix sein, wie Spätzle mit -le, Kindl mit -l oder Sackerl mit -erl, aber es wäre wohl unsinnig, wenn man Strich mit -el verkleinert und dann -chen. PS: Es gibt auch die Schreibung "Kindel" mit -el, also das Diminutivsuffix -el.) -Poskim (Diskussion) 21:28, 26. Jul. 2016 (MESZ)
„Bei auf ch und g endenden Nomen wird eher das Suffix lein verwendet. Wenn diese Nomen denoch mit chen verbunden werden, wird das Suffix zu elchen erweitert.“[1] - MoC ~meine Nachrichtenseite~ 21:28, 26. Jul. 2016 (MESZ)
… danke dir erst mal, meine Überlegungen gingen auch so in diese Richtungen. Meine sprachliche Heimat ist ja diese in der Häusel, Bäumel, Blümel usw. verwendet wird. Und ich habe halt hier keinen Artikel gefunden, der diesen Sachverhalt mit eingeschobenem el behandelt. Na, mal schauen, vielleicht meldet sich noch jemand.--Acf Diskussion Acf :-) Ж # Ruhe, Abstand, Stressfreiheit? 21:47, 26. Jul. 2016 (MESZ)

Reim:Deutsch:-aːlliːɡa

Obwohl es mindestens zwei Wörter auf [-aːlliːɡa] gibt, enden alle mir bekannten solchen Wörter auf [-naːlliːɡa]. Von daher frage ich mich, ob es Wörter gibt, die auf [-aːlliːɡa], aber nicht auf [-naːlliːɡa] enden. --84.61.159.159 17:43, 30. Jul. 2016 (MESZ)

Schnelladestation und Schnelladestationen

Brauchen wir zu diesen beiden alten Schreibweisen Einträge? Ich fürchte, dass wir dafür jeweils fünf Zitate aus der Zeit vor der letzten Rechtschreibreform brauchen. --84.61.159.159 14:25, 12. Aug. 2016 (MESZ)

Ist "wieder mal" zusammengeschrieben korrekt?

Ist das Wort "wiedermal" rechtschreiblich korrekt? - MoC ~meine Nachrichtenseite~ 20:12, 24. Aug. 2016 (MESZ)

Nach Duden nicht. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 20:30, 24. Aug. 2016 (MESZ)

(Bedeutungs-) Unterschied "Gewerkschafter" - "Gewerkschaftler"?

Mir fiel in Wikipedia (deutsche Version) auf, dass durchgehend die Form "Gewerkschafter" (ohne "l") verwendet wird. Auch auf Internetseiten großer deutscher Gewerkschaften und der Böckler-Stiftung finde ich nur noch diese Form. Mein großes altes Duden-Wörterbuch von 1978 meinte noch, diese von WP benutzte Form sei vor allem in Österreich verbreitet. In älteren Texten bis etwas 2005 finde ich noch überwiegend die Form "Gewerkschaftler". In Zeitungsartikeln (z.B. in der FAZ) liest man auch heute noch "Gewerkschaftler".

Ich glaube mich zu erinnern, dass ich irgendwo mal gelesen habe, dass es da einen ideologischen Unterschied gibt (bzw. gab), wonach politisch rechtsgerichtete Personen lieber das Wort "Gewerkschafter" verwenden (so wie manche christlichen Sektierer von "Wissenschaftern" sprechen), linksgerichtete Menschen lieber "Gewerkschaftler" benutzen. Ich weiß allerdings nicht mehr, wo ich das gelesen habe. Im Internet, das entgegen einem verbreiteten Vorurteil nur ein sehr kurzes Gedächtnis hat, findet man per Google gar nichts, wobei ich feststellen muss, dass Google meine Anfragen korrigiert und "Gewerkschaftler" ungefragt auf "Gewerkschafter" umleitet. Es scheint eine "Sprachregelung" zu geben und sei es die der größeren Verbreitung.

Meine Frage ist nun konkret diese: gibt es oder gab es eine Differenz bei der Verwendung der beiden oben genannten Wörter? (inhaltlich wohl weniger: es geht immer um "Mitglieder einer Gewerkschaft"). War oder ist es eine (gewerkschafts-) politische Tendenz, die bei der Verwendung einer der beiden Varianten mitwirkt? Nebenbei: ich frage lieber hier als in Wikipedia, weil ich mir hier eher eine sachliche, ideologisch nicht aufgeladene Antwort erhoffe. --Peewit (Diskussion) 17:58, 21. Okt. 2016 (MESZ)

Ich frage mich da gleich, ob du mit deiner Frage bei uns hier besser aufgehoben bist, hier, oder in anderen Wörterbüchern. Wir umreißen die Bedeutung nur kurz und die Schwerpunkte liegen woanders. Ich persönlich finde jedenfalls keinen ideologischen/politischen Unterschied zwischen diesen beiden Schreibvarianten. LG --Betterknower (Diskussion) 22:35, 21. Okt. 2016 (MESZ)

„mit zweien“, „mit dreien“

Mich interessiert nur, wo man so spricht. Ich bin schon in meinen 60 Jahren etwas in Deutschland herumgekommen. Mich würde interessieren, wo man so spricht. „mit zweien“ oder „mit dreien“ listet viele Treffer in der WP auf (als Skatspieler kenne ich auch einen Grand mit Vieren). Könnte ja sein, dass es zwar nicht dudenkonform aber trotzdem richtig ist. HelJa (Diskussion) 01:01, 13. Dez. 2016 (MEZ)

Meinst du dieses Beispiel: „Abinadab war der zweitälteste Bruder von David, von dem man weiß, dass er sieben ältere Brüder hatte. Abinadab zog mit zweien seiner Brüder in den Kampf gegen die Philister.“? Das ist aber eher in schriftl. Texten zu finden, es wäre wohl: „mit zwei von seinen Brüdern“, und es ist doch eher selten gebraucht, oder? --2001:7C0:2041:1AA:0:0:0:DB 15:13, 12. Jan. 2017 (MEZ)
ich kann mir vorstellen - bin keine Fachfrau :) - dass es mal eine richtige Flexion für zwei gab. Bei Grimm / Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „zwei“ kannst du mehr lesen. Da steht zb dass es zeitweise sogar männliche und weibliche Formen gab. Dann verfiel die Flexion, aber 'zweien' blieb als Dativ, wenn kein Hauptwort folgt. Also ist es völlig korrekt, nicht nur regional, zu sagen: Von zweien kenne ich den Namen. Es fehlt das Hauptwort 'Person'. Nett finde ich auch das Überbleibsel 'zweie' -> Es gibt der Gründe zweie, als da wären... Das könnte sogar ich noch 2017 sagen. mlg Susann Schweden (Diskussion) 18:32, 17. Jan. 2017 (MEZ)