Hauptmenü öffnen

Wahlrecht (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ das Wahlrecht

die Wahlrechte

Genitiv des Wahlrechtes
des Wahlrechts

der Wahlrechte

Dativ dem Wahlrecht
dem Wahlrechte

den Wahlrechten

Akkusativ das Wahlrecht

die Wahlrechte

Worttrennung:

Wahl·recht, Plural: Wahl·rech·te

Aussprache:

IPA: [ˈvaːlˌʁɛçt]
Hörbeispiele:   Wahlrecht (Info)
Reime: -aːlʁɛçt

Bedeutungen:

[1] Recht einer Person, wählen zu gehen und gewählt zu werden
[2] Gesamtheit der rechtlichen Regelungen, die den Wahlablauf betreffen

Abkürzungen:

WR

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Wahl und Recht

Unterbegriffe:

[1] Frauenwahlrecht
[2] Mehrheitswahlrecht, Verhältniswahlrecht

Beispiele:

[1] „In Brandenburg dürfen Jugendliche künftig schon mit 16 Jahren zur Wahl gehen. Einer Änderung des entsprechenden Gesetzes stimmten heute die Abgeordneten im Landtag mehrheitlich zu. […] Erstmals in einem Flächenland haben damit junge Leute ab 16 Wahlrecht auf Landesebene.“[1]
[1] „Ein Wahlrecht beispielsweise besaßen nur Landbesitzer.“[2]
[1] „1936 wird den Schwarzen in der Kapprovinz das Wahlrecht entzogen.“[3]
[1] „Das allgemeine Wahlrecht kam erst 1907.“[4]
[2] „Nach Lockerung des Wahlrechts 1897 wurde er von den Massen geradezu gekrönt.“[5]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] aktives, passives Wahlrecht

Wortbildungen:

Wahlrechtsreform

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Wahlrecht
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Wahlrecht
[1] canoonet „Wahlrecht
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalWahlrecht
[1, 2] The Free Dictionary „Wahlrecht

Quellen:

  1. 16-Jährige dürfen bald in Brandenburg wählen. In: Tagesspiegel. 26. Januar 2012, abgerufen am 11. November 2012.
  2. Marianne Wellershoff: Stratege der Freiheit. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer Heft 1, 2016, Seite 40-45, Zitat Seite 43.
  3. Bertram Weiss: Aufstand unter Tage. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014, Seite 116-125, Zitat Seite 124.
  4. Peter Glotz: Die Vertreibung. Böhmen als Lehrstück. Ullstein, München 2003, ISBN 3-550-07574-X, Seite 59.
  5. Peter Glotz: Die Vertreibung. Böhmen als Lehrstück. Ullstein, München 2003, ISBN 3-550-07574-X, Seite 71.