Verbündeter (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, m, adjektivische DeklinationBearbeiten

starke Deklination ohne Artikel
Singular Plural
Nominativ Verbündeter Verbündete
Genitiv Verbündeten Verbündeter
Dativ Verbündetem Verbündeten
Akkusativ Verbündeten Verbündete
schwache Deklination mit bestimmtem Artikel
Singular Plural
Nominativ der Verbündete die Verbündeten
Genitiv des Verbündeten der Verbündeten
Dativ dem Verbündeten den Verbündeten
Akkusativ den Verbündeten die Verbündeten
gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …)
Singular Plural
Nominativ ein Verbündeter keine Verbündeten
Genitiv eines Verbündeten keiner Verbündeten
Dativ einem Verbündeten keinen Verbündeten
Akkusativ einen Verbündeten keine Verbündeten

Worttrennung:

Ver·bün·de·ter, Plural: Ver·bün·de·te

Aussprache:

IPA: [fɛɐ̯ˈbʏndətɐ]
Hörbeispiele:   Verbündeter (Info)
Reime: -ʏndətɐ

Bedeutungen:

[1] Person oder Institution, die mit anderen Personen/Institutionen zusammenarbeiten, sich gegenseitig unterstützen

Herkunft:

Ableitung des Substantivs vom Partizip Perfekt verbündet des Verbs verbünden durch Konversion

Synonyme:

[1] Bündnispartner

Gegenwörter:

[1] je nach Kontext: Antagonist, Feind, Gegenspieler, Gegner, Konkurrent, Kontrahent, Opponent, Rivale, Widersacher

Weibliche Wortformen:

[1] Verbündete

Beispiele:

[1] „Sein einstiger Verbündeter Tschombé wird zum Gegenspieler auf Leben und Tod.“[1]
[1] „Da kommt wohl Uraltes und immer Neues zwischen zwei Nachbarvölkern zum Vorschein, die derzeit doch als Waffengefährten, als brüderlich Verbündete gelten.“[2]
[1] „Diese Zahlen umschließen auch die beschlagnahmten Auslandsguthaben und die unter den Verbündeten aufgeteilte deutsche Handelsflotte.“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Verbündeter
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Verbündeter
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalVerbündeter
[*] The Free Dictionary „Verbündeter
[*] Duden online „Verbündeter

Quellen:

  1. Reymer Klüver: Die letzten Tage des Patrice Lumumba. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014, Seite 140-151, Zitat Seite 148.
  2. Christian Graf von Krockow: Die Stunde der Frauen. Bericht Pommern 1944 bis 1947. Nach einer Erzählung von Libussa Fritz-Krockow. 11. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2000, ISBN 3-421-06396-6, Seite 209. Erstauflage 1988.
  3. Theo Sommer: 1945. Die Biographie eines Jahres. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-498-06382-0, Seite 234.