Spektrum (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural 1 Plural 2

Nominativ das Spektrum

die Spektren die Spektra

Genitiv des Spektrums

der Spektren der Spektra

Dativ dem Spektrum

den Spektren den Spektra

Akkusativ das Spektrum

die Spektren die Spektra

Nicht mehr gültige Schreibweisen:

Spectrum

Worttrennung:

Spek·t·rum, Plural 1: Spek·t·ren, Plural 2: Spek·t·ra

Aussprache:

IPA: [ˈʃpɛktʁʊm], [ˈspɛktʁʊm]
Hörbeispiele:
Reime: -ɛktʁʊm

Bedeutungen:

[1] Vielfalt der Erscheinungen in einem bestimmten Bereich
[2] Physik: die Farben, in die man mit einem Prisma das Licht zerlegen kann
[3] Mathematik: die Menge der Eigenwerte eines Operators

Herkunft:

lateinisch spectrum → la für „Erscheinung“;[1] seit dem 16. Jahrhundert im Deutschen belegt;[2] verwandt mit spektral

Unterbegriffe:

[1] Bedeutungsspektrum, etymologisches Spektrum, Fächerspektrum, Funktionsspektrum, Parteienspektrum
[1–3] Durchschnittsspektrum
[2] Farbspektrum, Schallspektrum
[3] Eigenwertspektrum, Punktspektrum; Residualspektrum, Restspektrum; Stetigkeitsspektrum, Streckenspektrum

Beispiele:

[1] Bei Wahlen muss man sich das ganze Spektrum der Parteien anschauen, um eine bestmögliche Wahl zu treffen.
[1] „Das ganze Spektrum der Faszination Luftsport stellt der Verdener Luftfahrt-Verein bei seinem Tag der offenen Tür an diesem Sonntag, 19. Mai, auf dem Flugplatz in Scharnhorst vor.“[3]
[1] „Auf diese Weise wird zugleich eine Erweiterung des Spektrums kommunikativer Möglichkeiten innerhalb der Gesellschaft hervorgebracht.“[4]
[2] Dieser Sachverhalt wird auch bei der Betrachtung der Farben des Spektrums deutlich: Grün bildet die breite Mitte des Spektrums. [5]

Charakteristische Wortkombinationen:

[3] kontinuierliches Spektrum (= Stetigkeitsspektrum, Streckenspektrum)

Wortbildungen:

spektral

ÜbersetzungenBearbeiten

[1–3] Wikipedia-Artikel „Spektrum
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Spektrum
[1, 2] Duden online „Spektrum
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSpektrum

Quellen:

  1. Duden online „Spektrum
  2. Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, bearbeitet von Elmar Seebold, 24. durchgesehene und erweiterte Auflage, de Gruyter, Berlin/New York 2002, ISBN 3-11-017472-3
  3. Lena Mysegades: Vom Kunstflieger bis zum Heißluftballon. Abgerufen am 18. März 2020.
  4. Andrea Schiewe, Jürgen Schiewe: Witzkultur in der DDR. Ein Beitrag zur Sprachkritik. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2000, ISBN 3-525-34025-7, Seite 7.
  5. Farben - Sehen: zum künstlerischen Gebrauch der Farben, Karl Otto Jung. Abgerufen am 15. Januar 2016.