Sündenpfuhl (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular Plural
Nominativ der Sündenpfuhl die Sündenpfuhle
Genitiv des Sündenpfuhles
des Sündenpfuhls
der Sündenpfuhle
Dativ dem Sündenpfuhl
dem Sündenpfuhle
den Sündenpfuhlen
Akkusativ den Sündenpfuhl die Sündenpfuhle

Worttrennung:

Sün·den·pfuhl, Plural: Sün·den·pfuh·le

Aussprache:

IPA: [ˈzʏndn̩ˌp͡fuːl]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] lasterhafter Ort, Stätte sündiger Ausschweifungen

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Sünde und Pfuhl

Synonyme:

[1] Babel, Gomorrha, Sodom, Sodom und Gomorrha, Sündenbabel

Oberbegriffe:

[1] Pfuhl

Beispiele:

[1] „Die Stadtregierung um Tourismus-Stadträtin Francisca Benassar will den Sündenpfuhl Ballermann künftig in ein viel luxuriöseres Ambiente tauchen – und Gäste anziehen, die ihre Euros nicht nur in Alkoholika eintauschen.“[1]
[1] „Die Kirche stand in einem Viertel namens Hell’s Kitchen. Östlich davon befand sich der Times Square, der in den späten achtziger Jahren ein regelrechter Sündenpfuhl war: überall Pornoschuppen, in allen Straßen Prostituierte, an jeder Ecke Dealer.“[2]
[1] „Von außen kann man unmöglich erkennen, was sich dort abspielt, aber auf die einheimische Bevölkerung der Umgebung muss die sogenannte Internationale Zone von Tanger wie ein Sündenpfuhl, ein modernes Sodom, gewirkt haben – eine Manifestation von Allahs Zorn.“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Sündenpfuhl
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Sündenpfuhl
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sündenpfuhl
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSündenpfuhl
[1] The Free Dictionary „Sündenpfuhl

Quellen:

  1. Wortschatz-Lexikon Uni Leipzig, Quelle: sueddeutsche.de vom 15.09.2006
  2. James Frey: Jesus lebt jetzt in New York. In: Zeit Online. Nummer 17, 20. April 2011, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 13. Januar 2012).
  3. Björn Berge: Atlas der verschwundenen Länder. Weltgeschichte in 50 Briefmarken. dtv, München 2018 (übersetzt von Günter Frauenlob, Frank Zuber), ISBN 978-3-423-28160-7, Seite 182. Norwegisches Original 2016.