Ministrant (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular Plural
Nominativ der Ministrant die Ministranten
Genitiv des Ministranten der Ministranten
Dativ dem Ministranten den Ministranten
Akkusativ den Ministranten die Ministranten
 
[1] Gemälde eines Ministranten

Worttrennung:

Mi·nis·trant, Plural: Mi·nis·tran·ten

Aussprache:

IPA: [minɪsˈtʁant]
Hörbeispiele:   Ministrant (Info)
Reime: -ant

Bedeutungen:

[1] Religion: Messdiener in der katholischen Kirche, die während der heiligen Messe dem Pfarrer hilfreich zur Seite stehen

Abkürzungen:

umgangssprachlich: Mini

Herkunft:

aus lateinisch ministrans → la, zu Partizip Präsens des Verbs ministrare → ladienen, bedienen“, dieses zu minister → laDiener[1]

Synonyme:

[1] Messdiener

Sinnverwandte Wörter:

[1] Akolyth

Weibliche Wortformen:

[1] Ministrantin

Beispiele:

[1] Als er jung war, war er Ministrant in der Kirche seines Heimatortes.
[1] „Und so beschloss sie, dass er in der St.-Josef-Kirche Ministrant werden sollte.“[2]
[1] „Hin und wieder besuchen die Schwestern den Gottesdienst in der Liebfrauenkirche, wobei Benno, dem jüngsten Ministranten dort, aber auch anderen Kirchenbesuchern auffällt, dass sie nie zur Kommunion gehen.“[3]

Wortbildungen:

Ministrantenfest

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Ministrant
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ministrant
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Ministrant
[1] The Free Dictionary „Ministrant
[1] Duden online „Ministrant
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalMinistrant

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 886.
  2. Angela Bajorek: Wer fast nichts braucht, hat alles. Janosch. Die Biographie. Ullstein, Berlin 2016, ISBN 978-3-550-08125-5, Seite 92. Polnisches Original 2015.
  3. Hansi Sondermann: Hexentotentanz und andere Kriminalgeschichten. Anthologie. Mecke Druck und Verlag, Duderstadt 2019, ISBN 978-3-86944-199-3, Seite 67.