Kriegsjubel (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ der Kriegsjubel

Genitiv des Kriegsjubels

Dativ dem Kriegsjubel

Akkusativ den Kriegsjubel

Worttrennung:

Kriegs·ju·bel, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈkʁiːksˌjuːbl̩]
Hörbeispiele:   Kriegsjubel (Info)

Bedeutungen:

[1] Jubel über (die Aussicht auf) Krieg

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Krieg und Jubel sowie dem Fugenelement -s

Synonyme:

[1] Kriegsbegeisterung

Gegenwörter:

[1] Kriegsangst, Kriegsfurcht

Oberbegriffe:

[1] Jubel

Beispiele:

[1] „Zwar stimmten längst nicht alle Deutschen ein in den Kriegsjubel, aber weil die SPD und ihre Anhänger keinesfalls als Verletzer des Burgfriedens dastehen wollten, als »vaterlandslose Gesellen«, konnte sie nun nicht mehr gegen den vermeintlich unausweichlichen Krieg protestieren.“[1]
[1] „Ein dunkler Schatten liegt auf Vorwerks Wirken durch sein vorbehaltloses Einstimmen in den Kriegsjubel der Jahre 1914/1915.“[2]
[1] „Alfred Kerr hat, wie viele andere Intellektuelle und Künstler auch, im Sommer 1914 begeistert in den Kriegsjubel eingestimmt.“[3]
[1] „Doch sollte die Abscheu vor Kriegsjubel und dem zur Schau gestellten Patriotismus nicht Anlaß sein, uns selber den Spiegel vorzuhalten?“[4]

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kriegsjubel

Quellen:

  1. Sven Felix Kellerhoff: Heimatfront. Der Untergang der heilen Welt - Deutschland im Ersten Weltkrieg. Quadriga, Köln 2014, ISBN 978-3-86995-064-8, Seite 65.
  2. Wikipedia: Dietrich Vorwerk. Aufgerufen am 15.12.16.
  3. Sein erster Weltkrieg, in: Der Tagesspiegel, 7.5.2014. Aufgerufen am 15.12.16.
  4. Dieter Buhl: Sind die Briten wirklich Europäer? In: Zeit Online, 28. Mai 1982. Aufgerufen am 15.12.16.