Karibufell (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ das Karibufell

die Karibufelle

Genitiv des Karibufelles
des Karibufells

der Karibufelle

Dativ dem Karibufell
dem Karibufelle

den Karibufellen

Akkusativ das Karibufell

die Karibufelle

Worttrennung:

Ka·ri·bu·fell, Plural: Ka·ri·bu·fel·le

Aussprache:

IPA: [ˈkaːʁibuˌfɛl], [ˈkaʁibuˌfɛl]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] (abgezogenes) Fell eines Karibus

Herkunft:

[1] Determinativkompositum aus Karibu und Fell

Oberbegriffe:

[1] Rentierfell, Tierfell, Fell

Beispiele:

[1] „Starr vor Angst habe er sich auf den Boden geworfen und ein Karibufell über den Kopf gezogen. Erst viele Jahre später habe er erfahren, dass er einem deutschen U-Boot begegnet war.“[1]
[1] „Die Matratzen und Karibufelle liegen in den höhlenartigen Zimmern auf Betten, die komplett aus Eis bestehen.“[2]
[1] „Margaret Nakashuk sitzt vor einem Haus aus Karibufell. Die Dachsparren sind Walfischknochen.“[3]
[1] „Das macht drei Karibufelle für jeden von uns als Kleidung und noch mal sechs, um uns einen Schlafsack zu nähen; sie zu erlegen ist nicht schwer, die Herden laufen fast blind an einem vorbei.“[4]
[1] „Sie gebar ihr Kind auf einem Karibufell, band die Nabelschnur mit Karibusehnen ab und vergrub die Nachgeburt.“[5]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Rentierfell

Quellen:

  1. Heiko Wittenborn: Labrador: Durch die wilden Geisterberge. In: stern.de. 26. Mai 2008, ISSN 0039-1239 (URL).
  2. Hoteldesign, das nun wirklich mal cool ist. In: Welt Online. 17. November 2008, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 14. Februar 2012).
  3. DeNeen L. Brown: Im Eis-Sturm. In: Welt Online. 23. Dezember 2002, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 14. Februar 2012).
  4. Raoul Schrott: Kanada: Sehnsucht nach dem Anfang. In: Zeit Online. 3. März 2005, ISSN 0044-2070 (URL).
  5. Wikipedia-Artikel „Inuit-Kultur“, abgerufen am 14. Februar 2012