Kapellmeister

Kapellmeister (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ der Kapellmeister

die Kapellmeister

Genitiv des Kapellmeisters

der Kapellmeister

Dativ dem Kapellmeister

den Kapellmeistern

Akkusativ den Kapellmeister

die Kapellmeister

Worttrennung:

Ka·pell·meis·ter, Plural: Ka·pell·meis·ter

Aussprache:

IPA: [kaˈpɛlˌmaɪ̯stɐ]
Hörbeispiele:   Kapellmeister (Info)

Bedeutungen:

[1] musikalischer Leiter einer Kapelle
[2] Dirigent eines Orchesters

Herkunft:

Determinativkompositum aus Kapelle und Meister

Synonyme:

[2] Dirigent

Weibliche Wortformen:

[1, 2] Kapellmeisterin

Unterbegriffe:

[2] Hofkapellmeister

Beispiele:

[1] „Von Zeit zu Zeit wandte er sich, in die Hände klatschend, zum Kapellmeister, damit dieser den Einsatz zu einer Polka oder einer Mazurka gebe, um die Wartezeit zu überbrücken.“[1]
[2] „Das britische Auktionshaus Aldridge & Son hat am Samstag die Geige versteigert, die vom Kapellmeister des Schiffsorchesters auf der sinkenden Titanic gespielt worden sein soll.“[2]
[2] „Der junge Kapellmeister sprach jedenfalls besser tschechisch als deutsch, und das führte zu Mißverständnissen.“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Kapellmeister
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kapellmeister
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKapellmeister
[1, 2] The Free Dictionary „Kapellmeister
[1, 2] Duden online „Kapellmeister
[1, 2] wissen.de – Wörterbuch „Kapellmeister
[1, 2] Wahrig Fremdwörterlexikon „Kapellmeister“ auf wissen.de
[1, 2] wissen.de – Lexikon „Kapellmeister
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Kapellmeister

Quellen:

  1. Eugen Uricaru: Scheiterhaufen und Flamme. 1. Auflage. Verlag der Nation, Berlin 1984, ISBN 3-88680-500-X, Seite 161.
  2. Anselm Waldermann: Trotz Salzwasser-Resten: "Titanic"-Geige für eine Million Pfund versteigert. In: Spiegel Online. 19. Oktober 2013, ISSN 0038-7452 (URL, abgerufen am 19. Oktober 2013).
  3. Ludwig Hillenbrandt: Mit einer Träne im Knopfloch. Kleine Sittengeschichte des Witzes. Lichtenberg, München 1965, Seite 136.