Imperativlogik

Imperativlogik (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Imperativlogik
Genitiv der Imperativlogik
Dativ der Imperativlogik
Akkusativ die Imperativlogik

Worttrennung:

Im·pe·ra·tiv·lo·gik, kein Plural

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele:   Imperativlogik (Info)

Bedeutungen:

[1] Philosophie: Logik, die sich mit vorschreibenden oder präskriptiven Äußerungen befasst

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Imperativ und Logik

Beispiele:

[1] „Seit den Dreißiger-Jahren beschäftigt sich die deontische Logik mit dem Gegenstand der Direktiv-Handlung. Die Arbeiten aus dem Bereich der Imperativlogik untersuchen den Imperativ als gedankliche Operation; im Mittelpunkt steht dabei der wahrheitswertfunktionale Aspekt.“[1]
[1] „Gibt hier Menger eine Antwort? Eine Optativ- oder Imperativlogik auf einer Modallogik (logic ofthe doubtful) aufzubauen und einige Ergebnisse der Ökonomie zu berücksichtigen. Für seine Imperativlogik, die eine Befehlslogik ist, interpretiert Menger „p ist befohlen“ als „wenn nicht p, so wird etwas Unangenehmes geschehen“ (z.B. Strafe).“[2]
[1] „Hier heißt es unter anderem: »Es ist wichtig zu erkennen, daß die modale Imperativlogik von der Logik einfacher Imperative so verschieden ist wie die modale Indikativlogik von der Logik einfacher Indikative.«“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1]

Quellen:

  1. Eleonore Kaeppel: Der Imperativ in der französischen Anzeigenwerbung, 1987, ISBN 3878081596, Seite 20
  2. Anne Siegetsleitner: Ethik und Moral im Wiener Kreis: zur Geschichte eines engagierten Humanismus, Wien 2014, ISBN 3205795334 , Seite 177
  3. Marie-Luise Raters: Das moralische Dilemma: Antinomie der praktischen Vernunft?, Freiburg 2016, ISBN 3495860762, Seite 178