Handgemenge (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular Plural
Nominativ das Handgemenge die Handgemenge
Genitiv des Handgemenges der Handgemenge
Dativ dem Handgemenge den Handgemengen
Akkusativ das Handgemenge die Handgemenge

Worttrennung:

Hand·ge·men·ge, Plural: Hand·ge·men·ge

Aussprache:

IPA: [ˈhantɡəˌmɛŋə]
Hörbeispiele:   Handgemenge (Info)

Bedeutungen:

[1] handgreifliche Auseinandersetzung mehrerer Personen

Herkunft:

Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.[1]
strukturell: Determinativkompositum aus Hand und Gemenge

Sinnverwandte Wörter:

[1] Balgerei, Handgreiflichkeit, Prügelei, Rauferei, Schlägerei

Beispiele:

[1] „Von der anderen Seite der Tür hörte man die Geräusche eines heftigen Handgemenges - Rufe, Flüche und Faustschläge.“[2]
[1] „Du liebe Zeit, Passagiere und Waren werden da unter Geschrei, Lamento und Handgemenge auf einen wahrhaftigen Seelenverkäufer bugsiert.“[3]
[1] „Württemberger Dragoner trieben die Angreifer zurück, bevor es zu einem Handgemenge kommen konnte.“[4]

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Handgemenge
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Handgemenge
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Handgemenge
[1] The Free Dictionary „Handgemenge
[1] Duden online „Handgemenge
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalHandgemenge

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Hand“.
  2. John Goldsmith: Die Rückkehr zur Schatzinsel. vgs verlagsgesellschaft, Köln 1987, ISBN 3-8025-5046-3, Seite 231. Englisches Original „Return to Treasure Island“ 1985.
  3. Wolf-Ulrich Cropp: Wie ich die Prinzessin von Sansibar suchte und dabei mal kurz am Kilimandscharo vorbeikam. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2016, ISBN 978-3-7701-8280-0, Seite 119.
  4. Arno Surminski: Der lange Weg. Von der Memel zur Moskwa. Roman. LangenMüller, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-7844-3508-4, Seite 98.