Gegenleistung

Gegenleistung (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Gegenleistung

die Gegenleistungen

Genitiv der Gegenleistung

der Gegenleistungen

Dativ der Gegenleistung

den Gegenleistungen

Akkusativ die Gegenleistung

die Gegenleistungen

Worttrennung:

Ge·gen·leis·tung, Plural: Ge·gen·leis·tun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈɡeːɡn̩ˌlaɪ̯stʊŋ]
Hörbeispiele:   Gegenleistung (Info)

Bedeutungen:

[1] das, was etwas aufwiegt, das man bereits erhalten hat oder gewährt hat

Herkunft:

Ableitung vom Substantiv Leistung mit dem Präfix (Derivatem) gegen-

Sinnverwandte Wörter:

[1] Entschädigung, Ersatz, Revanche

Beispiele:

[1] Die Gegenleistung war nicht besonders groß.
[1] Als Gegenleistung bekam sie den Platz im Verwaltungsrat.
[1] „Die Vermittlungsagenturen unterscheiden sich im Preis der Jahresmitgliedschaft – als Gegenleistung dafür garantieren sie eine bestimmte Anzahl von Vorschlägen.“[1]
[1] „Nun ist es an uns, eine Gegenleistung zu finden.“[2]
[1] „Denn als Gegenleistung erhielt er eine bessere Verpflegung als seine Gefährten – was allerdings nicht viel hieß.“[3]
[1] „Als er Isolde von der geplanten Fahrt erzählte, spürte er, dass sie sich um ihn sorgte; ein Besuch in die DDR sei sicher nicht ohne Gegenleistung zu haben.“[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] als Gegenleistung, gegen eine entsprechende Gegenleistung, eine angemessene Gegenleistung, ohne Gegenleistung, zu keiner Gegenleistung bereit

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Gegenleistung
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gegenleistung
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Gegenleistung
[1] The Free Dictionary „Gegenleistung
[1] Duden online „Gegenleistung
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGegenleistung
[1] wissen.de – Wörterbuch „Gegenleistung

Quellen:

  1. Philip Roth: Das sterbende Tier. Roman. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2004 (übersetzt von Dirk van Gunsteren), ISBN 3-499-23650-8, Seite 112. Englisches Original 2001.
  2. Knut Hamsun: Im Märchenland. Rütten & Loening, Berlin 1990 (übersetzt von Cläre Greverus Mjoën, Gertrud Ingeborg Klett), ISBN 3-352-00299-1, Seite 189. Norwegisches Original 1903.
  3. Yves Buchheim, unter Mitarbeit von Franz Kotteder: Buchheim. Künstler, Sammler, Despot: Das Leben meines Vaters. Heyne, München 2018, ISBN 978-3-453-20197-2, Seite 113.
  4. Hansi Sondermann: Ballade in g-Moll. Roman. Selbstverlag Books on Demand, 2017, Seite 133.