Geburtsort (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular Plural
Nominativ der Geburtsort die Geburtsorte
Genitiv des Geburtsortes
des Geburtsorts
der Geburtsorte
Dativ dem Geburtsort
dem Geburtsorte
den Geburtsorten
Akkusativ den Geburtsort die Geburtsorte

Worttrennung:

Ge·burts·ort, Plural: Ge·burts·or·te

Aussprache:

IPA: [ɡəˈbuːɐ̯t͡sˌʔɔʁt]
Hörbeispiele:   Geburtsort (Info)

Bedeutungen:

[1] Ort, an dem die körperliche Trennung eines Wesens von seiner Mutter stattfand

Abkürzungen:

[1] Geb.-Ort

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Worten Geburt, Fugenelement -s und Ort

Synonyme:

[1] Geburtsstätte

Sinnverwandte Wörter:

[1] Heimatort

Gegenwörter:

[1] Sterbeort

Oberbegriffe:

[1] Ort

Beispiele:

[1] Goethes Geburtsort ist Frankfurt am Main.
[1] „Seitdem ist er bis heute über fünfzehn Mal in seinen Geburtsort gefahren.“[1]
[1] „Wahrscheinlich ist nur wichtig, daß die Leute überhaupt ausreisen; mein Name samt Geburtsnamen, das Geburtsdatum und der Geburtsort werden notiert, der letztere in seiner neuen, polonisierten Fassung: Rumsko statt Rumbske.“[2]
[1] „Und somit steht also Starnberg als Geburtsort in meiner Geburtsurkunde.“[3]

Wortbildungen:

Geburtsortsprinzip

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Geburtsort
[*] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Geburtsort
[(1)] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Geburtsort
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Geburtsort
[1] The Free Dictionary „Geburtsort
[1] Duden online „Geburtsort
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGeburtsort

Quellen:

  1. Christian Schulz: Ein Klavier für das Gebietskomitee. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 221-282, Zitat Seite 224.
  2. Christian Graf von Krockow: Die Stunde der Frauen. Bericht Pommern 1944 bis 1947. Nach einer Erzählung von Libussa Fritz-Krockow. 11. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2000, ISBN 3-421-06396-6, Seite 177. Erstauflage 1988.
  3. Yves Buchheim, unter Mitarbeit von Franz Kotteder: Buchheim. Künstler, Sammler, Despot: Das Leben meines Vaters. Heyne, München 2018, ISBN 978-3-453-20197-2, Seite 149.