Favoritin (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Favoritin

die Favoritinnen

Genitiv der Favoritin

der Favoritinnen

Dativ der Favoritin

den Favoritinnen

Akkusativ die Favoritin

die Favoritinnen

Worttrennung:

Fa·vo·ri·tin, Plural: Fa·vo·ri·tin·nen

Aussprache:

IPA: [favoˈʁiːtɪn]
Hörbeispiele:   Favoritin (Info)

Bedeutungen:

[1] weibliche Person, die von jemandem bevorzugt wird
[2] Sport: Teilnehmerin mit der größten Aussicht, in einem Vergleich zu gewinnen
[3] veraltet: Geliebte eines Fürsten oder Monarchen

Herkunft:

Ableitung (speziell Motion, Movierung) von Favorit mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -in

Synonyme:

[3] Mätresse

Männliche Wortformen:

[1, 2] Favorit

Beispiele:

[1] „Der Eingang zum Harem war schmal, wie es sich für einen orientalischen Fraueneingang gebührt; der Sondereingang für Favoritinnen war etwas besser.“[1]
[2] „Und auch bei den Skiweltmeisterschaften, die am 6. Februar in St. Moritz beginnen, gilt Shiffrin wieder als die große Favoritin auf Gold.“[2]
[3] „Eine sehr beliebte Marketenderin war die Favoritin des Pascha von Jerusalem geworden.“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[(1 – 3)] Wikipedia-Artikel „Favoritin
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Favoritin
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalFavoritin
[1, 2] The Free Dictionary „Favoritin
[(1, 2), 3] Duden online „Favoritin

Quellen:

  1. Knut Hamsun: Im Märchenland. Rütten & Loening, Berlin 1990 (übersetzt von Cläre Greverus Mjoën, Gertrud Ingeborg Klett), ISBN 3-352-00299-1, Seite 206., Norwegisches Original 1903.
  2. Christian Ewers: Die Beste – oder nichts. In: Stern. Nummer Heft 6, 2017, Seite 64-68, Zitat Seite 66.
  3. Napoleon I. - Tagebuch von St. Helena: Erster Band, de Las Cases. Abgerufen am 16. Mai 2019.