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Durchbruch (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ der Durchbruch

die Durchbrüche

Genitiv des Durchbruchs
des Durchbruches

der Durchbrüche

Dativ dem Durchbruch
dem Durchbruche

den Durchbrüchen

Akkusativ den Durchbruch

die Durchbrüche

Worttrennung:

Durch·bruch, Plural: Durch·brü·che

Aussprache:

IPA: [ˈdʊʁçˌbʁʊx]
Hörbeispiele:   Durchbruch (Info)

Bedeutungen:

[1] das Durchbrechen von etwas; das Abtragen von etwas, sodass ein Durchgang, ein Loch entsteht
[2] das Loch, dass beim Durchbrechen entstanden ist
[3] Militär: die Überwindung der gegnerischen Abwehr
[4] übertragen: ein erstmaliger großer Erfolg
[5] Medizin, veraltet: Stuhlgang von flüssiger Konsistenz

Synonyme:

[5] Durchfall

Unterbegriffe:

[1] Grenzdurchbruch
[2] Magendurchbruch, Mauerdurchbruch, Straßendurchbruch

Beispiele:

[1] Der Durchbruch der Mauer war anstrengender als vorher gedacht.
[2] An dem Durchbruch wird später noch eine Tür eingebaut.
[3] Der gegnerische Durchbruch hat uns schwer zugesetzt.
[4] Er ist 40 Jahre alt, und hofft noch immer auf den Durchbruch seiner Musikgruppe.
[5] „Im gemeinen Leben wird Durchbruch oft für Durchfall, Ruhr, gebraucht.“[1]

Wortbildungen:

[3] Durchbruchsoffensive, Durchbruchsschlacht, Durchbruchsversuch

ÜbersetzungenBearbeiten

[1, 4, 5] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Durchbruch
[1–4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Durchbruch
[3] canoonet „Durchbruch
[2, 4] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalDurchbruch
[2–4] The Free Dictionary „Durchbruch

Quellen:

  1. Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „Durchbruch