Degenduell (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ das Degenduell

die Degenduelle

Genitiv des Degenduells

der Degenduelle

Dativ dem Degenduell

den Degenduellen

Akkusativ das Degenduell

die Degenduelle

Worttrennung:

De·gen·du·ell, Plural: De·gen·du·el·le

Aussprache:

IPA: [ˈdeːɡn̩duˌɛl], [ˈdeːɡn̩duˌʔɛl]
Hörbeispiele:   Degenduell (Info), —

Bedeutungen:

[1] historisch: Zweikampf, der mit Degen ausgetragen wird (gemäß einem festgelegten Kodex)

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Degen und Duell

Oberbegriffe:

[1] Duell

Beispiele:

[1] „Wenn das Pistolenduell erfolglos geblieben wäre, hätte der Verabredung gemäß demselben ein Degenduell folgen sollen.“[1]
[1] „Hier ein bißchen Karibikkulisse, da Kannibalenkokolores, dort eine Seeschlacht, ein paar Degenduelle, tolldreiste Stunts und dazwischen immer die Stars: Fertig ist das Piratenschaschlik.“[2]
[1] „Das Degenduell zwischen Power und Basil Rathbone gilt als eines der besten der Filmgeschichte.“[3]
[1] „Wer zu Shakespears Zeit auf der Bühne in aller Ruhe ein Degenduell bewundert hatte, konnte sich, kaum hatte er das Theater verlassen, selbst in einen Kampf verwickelt sehen.“[4]

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Degenduell
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Degenduell
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Degenduell

Quellen:

  1. Wikisource-Quellentext „Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich: Rechteren, Adolph Johann Dirk Graf von
  2. Peter Zander: Fluch der Karibik, Teil zwei. In: Welt Online. 27. Juli 2006, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 9. Februar 2019).
  3. Wikipedia-Artikel „Im Zeichen des Zorro“ (Stabilversion)
  4. Neil MacGregor: Shakespeares ruhelose Welt. 3. Auflage. C. H. Beck, 2014 (Originaltitel: Shakespeare’s Restless World, übersetzt von Klaus Binder), ISBN 978-3-406-65287-5, Seite 75.