Cystein (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ das Cystein

Genitiv des Cysteins

Dativ dem Cystein

Akkusativ das Cystein

 
[1] Strukturformel von Cystein

Alternative Schreibweisen:

Zystein

Worttrennung:

Cys·te·in, kein Plural

Aussprache:

IPA: [t͡sʏsteˈiːn]
Hörbeispiele:   Cystein (Info)
Reime: -iːn

Bedeutungen:

[1] Biochemie: schwefelhaltige Aminosäure, die als Bestandteil vieler Proteine auftritt und besonders in verhornten Zellen, Federn und Haaren vorkommt

Abkürzungen:

[1] Dreibuchstabencode: Cys, Einbuchstabencode: C
[1] E 920

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem gebundenen Lexem cyste- (aus Cystin) und dem Suffix -in zur Kennzeichnung einer chemischen Verbindung. L-Cystein wurde zuerst 1810 als Cystin durch den englischen Naturwissenschaftler William Hyde Wollaston aus Nierensteinen isoliert.[1]

Oberbegriffe:

[1] Aminosäure, Geschmacksverstärker, Mehlbehandlungsmittel

Unterbegriffe:

[1] L-Cystein

Beispiele:

[1] Die schwefelhaltige proteinogene Aminosäure Cystein kann in der Leber gebildet werden.

Wortbildungen:

[1] Acetylcystein

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Cystein
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalCystein

Quellen:

  1. William Hyde Wollaston: On Cystic Oxide, a New Species of Urinary Calculus. In: Phil. Trans. Royal. Soc. 100, 1810, Seite 223ff