Benutzer:Kronf/Glossar

Wortverwendung

zeitlich

  • veraltend → {{vatd.}}
  • veraltet → {{va.}}
  • früher
  • historisch → {{hist.}}

regional

  • landschaftlich → {{landsch.}}
  • regional → {{reg.}}
  • mundartlich, dialektal → {{mdal.}}

stilistisch, sittlich

  • gehoben → {{geh.}}
  • bildungssprachlich → {{bildungsspr.}}
  • umgangssprachlich → {{ugs.}}
  • familiär → {{fam.}}
  • salopp
  • volkstümlich → {{volkst.}}
  • derb
  • vulgär → {{vul.}}

fachsprachlich, nach Soziolekt

  • fachsprachlich → {{fachspr.}}
  • szenesprachlich
  • jugendsprachlich
  • schriftsprachlich
  • amtssprachlich, verwaltungssprachlich
  • bergmannssprachlich, bergmännisch
  • dichterisch, poetisch → {{dichter.}}, {{poet.}}
  • druckersprachlich
  • fliegersprachlich
  • gaunersprachlich
  • imkersprachlich
  • jägersprachlich, waidmännisch
  • kaufmannssprachlich, kaufmännisch
  • kirchlich
  • medizinisch
  • militärsprachlich, militärisch
  • rechtssprachlich, juristisch
  • soldatensprachlich, soldatisch
  • seemannssprachlich, seemännisch
  • sprachwissenschaftlich
  • studentensprachlich
  • technisch
  • theologisch
  • werbesprachlich
  • winzersprachlich

nach Verwendungsweise

  • abwertend → {{abw.}}
  • pejorativ
  • verhüllend
  • euphemistisch → {{euph.}}
  • figurativ
  • figürlich → {{fig.}}
  • bildlich → {{bildl.}}
  • übertragen → {{übertr.}}
  • metonymisch → {{meton.}}
  • scherzhaft → {{scherzh.}}
  • ironisch → {{iron.}}
  • spöttisch
  • metaphorisch

nach Gebrauchshäufigkeit

  • selten
  • ungebräuchlich

Dialekte und Regionen

  • alemannisch
  • bairisch
  • bayerisch
  • berlinisch, berlinerisch
  • brandenburgisch
  • elsässisch
  • engadinisch
  • fränkisch
  • friesisch
  • hessisch
  • holsteinisch
  • mansfeldisch
  • mitteldeutsch → {{md.}}
  • mecklenburgisch
  • moselfränkisch
  • niederfränkisch
  • niederhessisch
  • niederrheinisch
  • niedersächsisch
  • nordbairisch
  • norddeutsch → {{nordd.}}
  • nordfriesisch
  • nordostdeutsch
  • nordwestdeutsch
  • oberdeutsch
  • ostdeutsch
  • osterländisch
  • österreichisch → {{österr.}}
  • ostmitteldeutsch
  • ostoberdeutsch
  • pfälzisch
  • pommersch
  • rheinisch
  • sächsisch
  • schwäbisch
  • schweizerisch → {{schweiz.}}
  • süddeutsch → {{südd.}}
  • südostdeutsch
  • südwestdeutsch
  • thüringisch
  • westmitteldeutsch
  • westdeutsch
  • westoberdeutsch
  • wienerisch
  • westfälisch

Morphologie

  • Stamm

Affix

Ein Affix ist ein gebundenes Morphem, also ein bedeutungstragender Bestandteil eines Wortes, der nicht frei (als selbstständiges Wort) auftreten kann. Im Gegensatz zu anderen gebundenen Morphemen besitzen Affixe eine sehr abstrakte Bedeutung, das heißt, sie erfüllen hauptsächlich eine grammatische Funktion und tragen wenig inhaltliche (lexikalische) Bedeutung. Zur Bildung eines Wortes verbinden sich Affixe mit Stämmen.

Affixe können zunächst nach der Position eingeteilt werden, an der sie an den Stamm treten:

Zudem können Affixe verschiedene Funktionen haben:

  • Affixe zur Derivation, auch Derivateme genannt, leiten aus einem Wort ein anderes Wort, meist einer anderen Wortart, ab. Im Deutschen sind dies in der Regel Suffixe.

Fugenelement

Ein Fugenelement ist ein Bestandteil, der bei der Komposition zwischen zwei Wortbestandteile (Morpheme) gesetzt wird. Fugenelemente tragen keine eigene Bedeutung und werden daher nicht als Morpheme eingestuft. Stattdessen sind sie phonologisch motiviert, dienen also vereinfacht gesagt der besseren Aussprechbarkeit.

Im Deutschen werden die Fugenelemente in Komposita vom ersten Element bestimmt. So heißt es Enten-küken und Enten-braten, aber Schwanen-küken und Rinder-braten.

Dennoch kann ein und dasselbe Morphem je nach Kompositum unterschiedliche Fugenelemente aufweisen: Schweine-braten, aber Schweins-kopfsülze. Auch ein und dasselbe Kompositum kann bei unterschiedlichen Sprechern (regional, fachsprachlich) unterschiedlich gebildet werden: Schadens-ersatz oder Schaden-ersatz.

Häufig entspricht die Form eines Morphems mit seinem Fugenelement

Viele Formen sind aber auch unabhängig davon gebildet, z. B. Schmerzens-geld, Liebes-lied

Derivation

Komposition

Komposition ist eine Operation zur Wortbildung, bei der zwei (vereinzelt mehr) Lexeme miteinander kombiniert werden. Das dabei entstehende Wort wird als Kompositum bezeichnet.

Im Deutschen können verschiedene Wortarten so kombiniert werden:


  • Determinativkompositum

Amalgamierung

Die Amalgamierung oder Kontamination ist ein Wortbildungsprozess, bei dem zwei Lexeme überlappend kombiniert werden. Dabei entsteht ein sogenanntes Kofferwort (Schachtelwort, Portmanteau).

Beispiele im Deutschen sind

Diminutiv

Das Diminutiv ist die Verkleinerungsform eines Substantivs. Das Diminutiv kann zur Bezeichnung besonders kleiner Gegenstände und Sachverhalte, aber auch zur Verniedlichung oder als Koseform genutzt werden.

Im Deutschen wird das Diminutiv mit einem Suffix gebildet. Es existieren mehrere solche Diminutivsuffixe, deren Gebrauch meist von regionalen, phonologischen oder lexikalischen Kriterien abhängt:

  • -chen stammt aus mitteldeutschen Dialekten (dort auch -ken, -che, -sche, -schen), Beispiel: SchweinSchweinchen
  • -lein stammt aus oberdeutschen Dialekten (dort auch -le, -li, -l, -el, -erl), Beispiel: RehRehlein

Die Bildung des Diminutivs ruft üblicherweise auch den Wechsel des Stammvokals (Umlaut) hervor, z. B. HaseHäschen, AugeÄuglein.

Kosenamen werden im Deutschen auch durch Endung auf -i gebildet.


  • Kurzwort

Etymologie

  • Lautmalerei

(Vergangene) Sprachen

Abkürzungen: Kategorie:Wiktionary:Sprachadjektive

  • albanisch
  • akkadisch
  • altägyptisch
  • altarmenisch
  • altbretonisch
  • altbulgarisch
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  • altenglisch
  • altflämisch
  • altfranzösisch
  • altfriesisch
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  • amerikanisch-englisch
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Syntax