Bedeutungsverschlechterung

Bedeutungsverschlechterung (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Bedeutungsverschlechterung

die Bedeutungsverschlechterungen

Genitiv der Bedeutungsverschlechterung

der Bedeutungsverschlechterungen

Dativ der Bedeutungsverschlechterung

den Bedeutungsverschlechterungen

Akkusativ die Bedeutungsverschlechterung

die Bedeutungsverschlechterungen

Worttrennung:

Be·deu·tungs·ver·schlech·te·rung, Plural: Be·deu·tungs·ver·schlech·te·run·gen

Aussprache:

IPA: [bəˈdɔɪ̯tʊŋsfɛɐ̯ˌʃlɛçtəʁʊŋ]
Hörbeispiele:   Bedeutungsverschlechterung (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Entwicklung der Bedeutung eines Wortes, so dass sie als negativer empfunden als vorher wird

Herkunft:

Determinativkompositum aus Bedeutung, Fugenelement -s und Verschlechterung

Gegenwörter:

[1] Bedeutungsverbesserung

Oberbegriffe:

[1] Bedeutungswandel, Sprachwandel

Beispiele:

[1] „Das Wort, das als Hüllwort herangezogen wird, macht damit natürlich eine Bedeutungsverschlechterung durch: Es muß für den gemiedenen Begriff mit eintreten.“[1]
[1] „Zunächst ist eine Bedeutungsverschlechterung (…) vom neutralen (fachsprachlichen) Gebrauch zu einem abgelehnten, aber dennoch als Euphemismus verwendeten Ausdruck feststellbar.“[2]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Bedeutungsverschlechterung
[1] canoonet „Bedeutungsverschlechterung
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Bedeutungsverschlechterung“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
[1] Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. 4., neu bearbeitete Auflage Quelle & Meyer, Heidelberg 1985, Stichwort: „Bedeutungsverschlechterung“. ISBN 3-494-02050-7.

Quellen:

  1. Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Bearbeitet von Elmar Seebold. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin/ New York 2002, S. XXXIIf. ISBN 3-11-017472-3. Fett gedruckt: Bedeutungsverschlechterung.
  2. Anna Schächtele: Sprachlicher Wandel als Kollateralschaden der Unwortwahl?. Eine diachrone Begriffsanalyse. In: Sprachreport. Nummer Heft 2, 2014, Seite 16-21, Zitat Seite 20. Kursiv gedruckt: Kollateralschaden.