Abstieg (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ der Abstieg

die Abstiege

Genitiv des Abstieges
des Abstiegs

der Abstiege

Dativ dem Abstieg
dem Abstiege

den Abstiegen

Akkusativ den Abstieg

die Abstiege

Worttrennung:

Ab·stieg, Plural: Ab·stie·ge

Aussprache:

IPA: [ˈapˌʃtiːk]
Hörbeispiele:   Abstieg (Info)

Bedeutungen:

[1] das Herunterklettern aus der Höhe in tiefere Bereiche
[2] die Verringerung eines Niveaus, zum Beispiel des sozialen Status
[3] Sport: der Wechsel in eine niedrigere Liga oder Klasse

Synonyme:

[2] Niedergang

Sinnverwandte Wörter:

[1] Abseilen; übertragen: Sinkflug
[2] Fall

Gegenwörter:

[1–3] Aufstieg
[3] Klassenerhalt

Unterbegriffe:

[1] Bergabstieg, Raketenabstieg

Beispiele:

[1] Der Abstieg ist oft schwieriger als das Erklimmen des Gipfels.
[2] Durch seine Drogensucht war der gesellschaftliche Abstieg des früheren Superstars nicht mehr aufzuhalten.
[2] „Hier zählen auch Symbole – und da ist der Abstieg aus dem exklusiven Kreis der besten Schuldner der Erde ein Menetekel.“[1]
[3] Wenn sie das nächste Spiel nicht gewinnen, wird der Abstieg in die Regionalliga unvermeidlich.

Wortbildungen:

Adjektive: abstiegsbedroht, abstiegsgefährdet
Substantive: Abstiegsangst, Abstiegsbahn, Abstiegsduell, Abstiegsgefahr, Abstiegskampf, Abstiegskandidat, Abstiegsrunde, Abstiegsspiel, Abstiegsstufe

ÜbersetzungenBearbeiten

[1–3] Wikipedia-Artikel „Abstieg
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Abstieg
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Abstieg
[1–3] Duden online „Abstieg
[1–3] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalAbstieg

Quellen:

  1. Andreas Geldner: Angstvoller Blick in den Strudel. In: Eichsfelder Tageblatt. Nummer 183, 8.8.2011, Seite 4.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Abstich, Aufstieg